Samba

Überblick

Der Samba hat seinen Ursprung in Brasilien und bringt Leben und südamerikanisches Flair auf die Tanzfläche. Er ist der Tanz, der den lateinamerikanischen Flair am intensivsten ausstrahlt, wenn man das so sagen kann. Dominierend sind in der Regel die Rhythmus-Instrumente wie Trommel, Bongos, Rasseln usw.

Er ist wahrlich nichts für Hüftsteife, denn charakteristisch für diesen Tanz ist eine nicht zur Ruhe kommende Hüfte, die unentwegt rollt. Aus dieser Hüftbewegung heraus werden die eigentlichen Schritte gesetzt.

Wenn man bei einer Samba-Runde auf die Tanzfläche blickt, dann fällt einem sofort das sogenannte »Bouncen« bei den Tanzpaaren auf. Dies kommt dadurch zustande, dass man sich bei diesem Tanz bei jedem Schritt mit dem Ballen abdrückt und mit dem Ballen von oben »landet«. Dadurch entsteht eine Auf-und-Ab-Bewegung.

Tipp: Dieses Bouncen macht zwar in der Tat viel Spaß, man sollte jedoch darauf achten, dies nicht zu übertreiben, denn dann wird der Charakter des Tanzes ein wenig verfälscht: Immerhin stammt der Tanz aus Lateinamerika, und dort hüpfen die Leute ja auch nicht wie Gummibälle durch die Straßen. Ein gemäßigtes Bouncen ist für Anfänger aber vollkommen O.K und wird auch überall bei so gelehrt. Die Hüfte kommt dann später nach und nach immer mehr ins Spiel.

Nach Meinung vieler Tanzlehrer tanzt man den Samba übrigens richtig, wenn man die Auf- und Abbewegung, die automatisch durch das Abdrücken und das Von-oben-Setzen der Schritte entstehen würde, durch das Laufenlassen der Hüfte kompensiert. In der Summe verändert man also seine Höhe nicht. Das führt hier aber zu weit, als Anfänger braucht man sich da keine Gedanken machen ...

  1. Grundschritt